News: Lesungen und Nominierungen

Es gibt zwei wundervolle Neuigkeiten!

heimchen_cover_webNumero 1: Am 8.3. ist Weltfrauentag. Der Verlag Ohneohren zelebriert diesen Anlass gleich eine Woche lang – mit Lesungen. Live oder als Stream – ihr habt die Möglichkeit, abenteuerliche und grandiose Geschichten über starke Frauen (u.a. aus der Anthologie „Heimchen am Schwert“) zu hören. Ich selbst werde leider nicht persönlich lesen können, da mein Brotjobwechsel timingmäßig dazwischen gegrätscht ist. Meine Kurzgeschichte „Nur eine Kräuterfrau“ ist aber trotzdem dabei: Verlegerin Ingrid persönlich wird daraus lesen.

Am 8.3. ist also der Auftakt der Femtasy-Woche. Merkt euch den Termin, Ladies und Gentlemen 🙂

Los geht es um 15 Uhr mit Tina Skupin, die auf ihrer Facebookseite streamt.
Um 17 Uhr liest Ingrid Pointecker aus meiner KG „Nur eine Kräuterfrau“ – den Stream findet ihr auf der Facebookseite vom Verlag Ohneohren.
Und um 18 Uhr liest Laura Dümpelfeld aus „Mauerschatten“.

Weitere Infos und Termine findet ihr hier bei Facebook – es lohnt sich!

Numero 2: Alle Jahre wieder trudeln die Nominierungen für den Deutschen Phantastik Preis ein. Schon letztes Jahr hat sich ja einiges am Prozedere geändert. Nun ist seit ein paar Tagen die diesjährige Longlist raus. Und was steht drauf?

heldenJa, die entzündeten Äuglein sehen richtig! Die „Helden-WG“, ebenfalls aus dem Hause Ohneohren, hat es auf die Longlist der Anthologien / Kurzgeschichtensammlungen geschafft! Darin befindet sich, wie der eine oder andere vielleicht weiß, meine Kurzgeschichte „Drachentöter-Pension“ (die drei Herren feiern gerade mit viel Ruhestörung den freudigen Anlass 🙂 ).

Das freut mich natürlich außerordentlich (und über eure Stimme für diese wirklich zauberhafte Antho freue ich mich natürlich auch ;)); aber ich freue mich auch für meine nominierten Kollegen, u.a. die Autoren, die an „Absinth“ aus dem Art Skript Phantastik Verlag mitgewirkt haben, und für Markus Cremer, der mit seinem Archibald Leach noch so manch andere Long- und Shortlist unsicher macht.

Stimmt fleißig mit ab, wenn ihr mögt (das könnt ihr hier tun), oder erfreut euch einfach so an den Geschichten, die wir Autoren so auf euch loslassen 🙂

Habt einen schönen Abend!

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Buchempfehlung: Rosen und Knochen

Märchenadaptionen fasse ich normalerweise eher vorsichtig an – ich kann mit den Umsetzungen nicht immer etwas anfangen. Im Drachenmond-Verlag brauche ich mir aber scheinbar keine Sorgen zu machen. Nachdem ich schon Julia Adrians Dreizehnte Fee ganz bezaubernd fand, hat mich Christian Handels Rosen und Knochen – Die Hexenwald-Chroniken schlichtweg umgehauen.

Rosen-und-Knochen-726x1030Worum geht’s?

Zwei Hexenjägerinnen ziehen unter den Decknamen Schneeweißchen und Rosenrot umher und befreien Dörfer von Hexen, Dämonen, Trollen und sonstigen Unholden. Ihr neuester Fall: Der Geist einer Hexe sucht ein Dorf heim. Geisterkinder spuken im Wald. Geschichten von einem grausigen Ereignis, das auf dem Grundstück im Hain vorgefallen ist, lassen selbst die beiden hartgesottenen Heldinnen schaudern. Der neue Fall ist eine ganz besondere Herausforderung. Denn wie beseitigt man jemanden, der schon tot ist?Weiterlesen »

Kill Your Darlings – die Szenen-Edition

„In writing, you must kill all your darlings.“
– William Faulkner

„Kill your Darlings“ – Töte deine Lieblinge. Dieses Zitat von Mr. Faulkner war einer der ersten Schreibtipps, die ich vor langer, langer Zeit bewusst wahrgenommen habe. Neben den Klassikern wie „Weg mit den Adverbien“ und „Tod dem Passiv“, versteht sich. Meine erste Reaktion damals? „Aber … aber … ich hab sie doch alle lieb…“

Was sind „Darlings“?

Damals dachte ich, William Faulkner würde das systematische Abmurksen von Lieblingsfiguren propagieren. Stimmt natürlich nicht – es geht um Phrasen, Sätze, Formulierungen, Szenen (und ja, ganz manchmal auch um Figuren), die man liebt. Man ist stolz darauf, man hat sie liebevoll in den Gesamttext eingebettet, möchte ihnen immer wieder über das buchstabige Haupt streicheln …

Dummerweise passen diese Darlings oft gar nicht ins Gesamtkonzept. Oder Leser verstehen sie nicht. Und wenn ein Beta-Leser die verhängnisvollen Worte: „Du, die Stelle funktioniert für mich nicht“ äußert, zieht sich die arme Autorenseele zusammen und möchte zum Himmel schreien – immerhin ist das Baby genial, perfekt, es muss einfach ins Manuskript …

Glaubt man. Weiterlesen »

NaNoCheatMo

Es ist November! Und jeder, der auch nur ansatzweise dem Schreiben zugeneigt ist und sich darüber via Internet mit Leuten austauscht, weiß, was das heißt: Es ist NaNoWriMo alias: Wir schreiben einen 50.000 Wörter-Roman in einem Monat! Und ehrlich, Leute, ich bewundere jeden, der in der Zeit auch nur ein halbes Buch schreibt.

Beichte meinerseits: Ich habe noch nie ernsthaft versucht, am NaNoWriMo teilzunehmen. Zumindest nicht so, wie er eigentlich vorgesehen ist. Heißt: Ich habe nie versucht, im November einen Roman von A bis Z zu schreiben.

Das liegt in erster Linie daran, dass die Herzensprojekte, die ich unbedingt schreiben wollte, nie bis November gewartet haben. Als ich also das erste mal etwas vom NaNo mitbekam – das war im Herbst 2011 – habe ich meine Premiere direkt mit einem NaNoCheatMo begonnen und es seitdem immer mal wieder gemacht.Weiterlesen »