Demisexualität, das Ace-Spektrum & Queerness im Schreiben

Es ist Juni. Während (leider wieder) viele Unternehmen auf alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, einen Regenbogen draufpatschen und sich, ohne sich, ohne sich wirklich für queere Menschen einzusetzen, mit bunten Flaggen solidarisch zeigen wollen (die Betonung liegt hier auf „sich zeigen“, denn mehr als Selbstprofilierung steckt meist nicht dahinter), ist für queere Menschen gerade die Zeit der CSDs, die Zeit, in der besonders viel aufgeklärt wird, in der der queeren Geschichte gedacht wird, und in der wir unapologetisch feiern, dass und was wir sind.

Ich will heute einen kleinen Beitrag in puncto Aufklärung leisten, da ich in letzter Zeit immer mal wieder gehört habe: „Demisexualität? Hab ich ja noch nie gehört!“

Und … das kann ich total gut verstehen. Ich habe erst mit über 30 ein Wort für das, was ich bin, gefunden – und glaubt mir, ich hätte gern früher eins gehabt. Aber generell ist das Bewusstsein für das asexuelle Spektrum (auch Ace-Spektrum genannt) noch stark ausbaufähig. Also fangen wir doch damit an!

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Hic Sunt Dracones erscheint am 03.03.2022!

Am 3. März ist es so weit: Die Anthologie „Hic Sunt Dracones: Phantastische Reiseberichte“ von den Münchener Schreiberlingen erscheint. 33 Kurzgeschichten, handverlesen von den Herausgebenden Roxane Bicker und Sarah Malhus, entführen in die Ferne, in der es Drachen gibt – oder auch nicht. Tatsächlich kommen erstaunlich viele dieser phantastischen Reiseberichte ohne Drachen aus. So auch meine Kurzgeschichte „Filix‘ Knochen“, bei der sich ein Mutter-Tochter-Gespann zurück in die radioaktiv verseuchte Feenwelt zurückwagt, um dem titelgebendem Filix einen Wunsch zu erfüllen.

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„Medusas Lachen“ erscheint in Queer*Welten #7

Es ist ein bisschen schräg: Das neue Jahr ist noch keine zwei Wochen alt und ich darf meine 2. Veröffentlichung für 2022 verkünden!

Die 7. Ausgabe des Queer*Welten-Magazins ist draußen! Etwas später als geplant, denn mit Jascha Urbachs Aufgabe des Achje-Verlags und die Übernahme durch den Amrûn-Verlag gab es erst einmal viel Organisatorisches zu klären, aber nun ist die jüngste Ausgabe endlich da.

Darin befindet sich auch mein Text „Medusas Lachen“, ein richtiger Herzenstext über weibliche Wut, Erzählstrukturen und darüber, welche Geschichten und Stimmen gehört werden – und welche nicht. Medusas Geschwister, die Gorgonen Stheno und Euryale, sehen die Medusen-Rezeption nämlich durchaus kritisch …

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