Neues Gewand und Veränderungen

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Der Sommer liegt in seinen letzten, zugegeben ziemlich heißen Zügen, marschiert aber dennoch gemächlich auf den Herbst zu (ist ja nicht so, dass sich das ganze Jahr, abgesehen von ein paar rühmlichen Ausnahmen, entweder wie Herbst oder April angefühlt hätte). Jahreszeitenwechsel wecken bei mir immer den Wunsch nach Veränderungen. Plötzlich werden Schränke ausgemistet, der Arbeitsplatz umdekoriert … und der Blog bekommt ein neues Gewand.

Ich war mit dem alten Design schon länger nicht mehr zufrieden. Das hier gefällt mir ganz gut, es macht einen aufgeräumteren Eindruck. Mal sehen, wie lange die Begeisterung anhält 🙂

Der Kleidungswechsel passt, denn es stehen ein paar Veränderungen auf dem Blog an. Im April habe ich beschlossen, regelmäßiger zu bloggen, nachdem das Ding hier nach dem Adventskalender wieder Monate brachlag. Ganz nach Plan habe ich seither jeden Montag gebloggt. Es hat Spaß gemacht, und vor allem in stressigen Zeiten war es ganz schön, einen fixen Grund zu haben, sich hinzusetzen und etwas zu schreiben.

Allerdings nehmen die Blogbeiträge mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich gedacht – und mehr, als ich im Moment zur Verfügung habe. Themensuche, Recherche, Schreiben, Überarbeiten, Bilder suchen, bearbeiten, formatieren… das ist alles schön und gut und macht auch Spaß, aber die Zeit, die dabei draufgeht, fehlt im Moment deutlich an anderer Stelle. Bzw. an diversen Baustellen. Ich stecke noch in einigen Projekten, meine Abschlussarbeit steht an, und dann gibt es da noch ein paar Geschichtenideen, in die ich meine Zeit ehrlich gesagt lieber investieren will, als um jeden Preis an der 1x-pro-Woche-Bloggen-Regel festzuhalten.

Tatsächlich ist bei den vielen Baustellen der Spaß am Bloggen auch ein wenig unter die Räder gekommen, sodass es in mancher Woche zu einem weiteren gehässig grinsenden Punkt auf der To-Do-Liste mutiert.Das ist ja nun nicht Sinn der Sache. Ich möchte den Spaß am Bloggen behalten, aber das funktioniert nicht unter Zwang.

Deswegen habe ich beschlossen, ab September nur noch alle 2 Wochen zu bloggen, in der Hoffnung, dass die Maßnahme drei Dinge bewirkt: Weniger Druck, mehr Zeit und mehr Spaß an den einzelnen Beiträgen. Vielleicht überkommt es mich zwischendurch doch und dann gibt es Texte außer der Reihe. Aber für’s erste wird der Fokus wieder woanders liegen – nämlich auf der Fiktion, die dieses Jahr leider streckenweise viel, viel zu kurz gekommen ist. Ich habe noch vier Monate, um das auszubügeln – an Ideen mangelt es glücklicherweise nicht.

Neben ein paar Einfällen für Kurzgeschichtenausschreibungen plotte ich gerade an einer Romanidee, entwickle Figuren, arbeite die Welt aus – und werde ganz hibbelig. Hintergrundgeschichten sind explodiert, Wesen haben sich in meinem Kopf bemerkbar gemacht, Figuren ihre Stimmen ausgetestet. Das Plotten geht so langsam in die Finalrunde und ich kann es kaum erwarten, endlich mit dem Schreiben loszulegen.

Zum Abschied der Soundtrack zur Idee…

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