#Buchmagie Teil 2

book-1676969_960_720

Nachdem ich letzte Woche die ersten 15 Fragen aus Babsis #buchmagie-Tag beantwortet habe, geht es heute weiter – mit wirklicher Magie, ungeliebten Klischees und Autoren, die „I put a spell on you“-trällernd ihren Zauber über uns gelegt haben. Auf geht’s!Weiterlesen »

Advertisements

#Buchmagie Teil 1

candle-1646765_960_720
Ich habe noch nie bei einer Autorenchallenge bzw. einem Autorentag („täääg“) mitgemacht, aber die Fragen, die sich Babsi von The Blue Siren ausgedacht hat, finde ich sehr spannend. Deshalb dachte ich, ich versuche mich mal dran. Auch wenn ich grundsätzlich Probleme habe, wenn ich mich buch- oder figurentechnisch für irgendetwas entscheiden muss. Aber nun ja 🙂 Da es sich um 30 Fragen handelt, werde ich die Challenge in zwei Teilen bearbeiten. Hier sind also die ersten 15 Fragen.Weiterlesen »

Buchempfehlung: Wintersong von S. Jae Jones

Eigentlich ist Vanessa Glau vom Papierstudio an allem schuld, sie hat das Buch nämlich vor einiger Zeit besprochen, und nach ihrem Text konnte ich einfach nicht anders, als dieses Buch zu lesen. Eine Geschichte, die sich wie das Liebeskind aus Christina Rossettis „Goblin Market“ und dem David Bowie-lastigen Klassiker Labyrinth anhört? Denn genau das hat S. Jae Jones mit ihrem Debüt-Roman Wintersong erschaffen. Immer her damit! Gleich vorab: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, bisher ist es auch noch nicht auf Deutsch erschienen.

WINTERSONGWorum geht’s?

Elisabeth ist die älteste Tochter ihrer Familie. Die jüngere Schwester Katharina ist eine lebenslustige Schönheit, Brüderchen Josef ein Wunderkind an der Violine. Elisabeth, oder Lisel, wie sie liebevoll genannt wird, bleibt dabei oft auf der Strecke. Als Katharina von dem Koboldkönig entführt wird, muss Elisabeth ihren Weg in die Unterwelt finden, um ihre Schwester zu retten. Für die Freiheit ihrer Schwester bezahlt sie allerdings mit ihrem eigenen Leben. Sie bleibt selbst in der Unterwelt zurück, wo sie es mit den merkwürdigen Zauberkünsten der Kobolde, dem Koboldkönig, vor allem aber mit sich selbst zu tun bekommt.

Weiterlesen »

Lebenszeichen, Updates, Nominierungen

Guten Tag allerseits.

Ich durfte gerade erfreut feststellen, dass der Blog unter seiner Staubschicht noch nicht verschimmelt ist 😀 Aber in den letzten Monaten, in denen ich u.a. mit meiner Abschlussarbeit beschäftigt war, blieb leider weder die Zeit für das schöne Schreiben noch zur Social Media-Pflege. Prioritäten und so.

Trotzdem geht jetzt endlich wieder ein bisschen was im Schreiberland – zum Glück. Ich habe es wirklich vermisst, und auch, wenn ich Word gerade wirklich nicht mehr sehen kann, warten ein paar Geschichten darauf, Aufmerksamkeit zu bekommen und in Buchstabenkleider gehüllt zu werden. Unter anderem arbeite ich gerade an meiner Absinth-Geschichte. Ich sehe zwar schwarz, dass ich sie einreichen werde, denn die Deadline ist HEUTE, aber ich schreibe die Geschichte in erster Linie für mich – es ist das erste, was ich nach monatelangem wissenschaftlichen Schreiben zu Papier bringe, und selbst, wenn sie nie in einer Anthologie landet, mag ich sie. Dann stehen zwei ägyptische Götter in den Startlöchern (ich bin ja so froh, dass die Abgabefrist verlängert wurde!) und es gibt noch ein, zwei andere Ausschreibungen, auf die ich mein Auge geworfen habe.

Außerdem kamen vor kurzem meine drei Drachentöter aus dem Lektorat – die Wohnung muss noch einmal geputzt werden, bevor die ohneohrige Helden-WG nächsten Monat zur Einweihungsparty lädt. Die drei Pappenheimer freuen sich schon sehr, ihre Nachbarn kennen zu lernen.

16830955_558601411011102_442703350005763027_n
Die Ohneohrige Verkündung der WGs

Zudem ist im Februar etwas Großartiges passiert, das ich hoffentlich bald verkünden kann, ich platze immer noch fast vor Freude und Aufregung 😀 Und obwohl ich nach meiner Masterarbeit erst einmal die Nase voll von Cowboys, Outlaws und Marshals habe, schwirrt mir immer noch eine Idee für einen revisionistischen Fantasy Western im Kopf herum. Vielleicht in ein paar Monaten – wenn ich wieder Revolver, Prärien und Cowboy-Hüte sehen kann, ohne reflexartig die Augen zu verdrehen 🙂

Nun, und da der Frühling da ist, ist wohl auch Preis- und Nominierungszeit. Deshalb betreibe ich jetzt hier schamlos Werbung.

Beim Deutschen Phantastik Preis geht es ja dieses Jahr etwas anders zu als sonst. Es gibt

ungeziefer1
Angelika Barths Illustration zu meiner Geschichte „Das vergiftete Herz“.

bereits eine Longlist, ihr könnt aber auch immer noch eigene Nominierungen für die Vorrunde einreichen. Ich für meinen Teil freue mich sehr, dass die Anthologie Heimchen am Schwert aus dem Hause Ohneohren, in der meine Geschichte „Nur eine Kräuterfrau“ wohnt, in der Kategorie für Kurzgeschichtensammlungen nominiert wurde.

Und falls jemand noch nicht weiß, wen er bei den Grafikern wählen soll: Grit Richter macht ganz wundervolle Cover für Bücher, und Angelika Barth hat die traumhaften Illustrationen in der Ungeziefer-Anthologie des Verlag Torsten Low gezaubert (die man im Übrigen auch nominieren könnte *hust*).

Die erste Phase des DPP läuft noch bis zum 17. April. Zur Abstimmung geht es hier entlang.

Überhaupt hat der Verlag Torsten Low einen super Lauf im Moment, beim Vincent-Preis wurde er nämlich gleich in mehreren Kategorien nominiert. Und während man das Ungeziefer beim DPP ignoriert hat, kann man diese wunderschöne Sammlung, die unter der Schirmherrschaft von Carolin Gmyrek entstanden ist, direkt wählen.

Die Endrunde für den Vincent-Preis läuft noch bis zum 23. April. Hier könnt ihr eure Stimmen abgeben.

So, und jetzt geht’s zurück zu den Grünen Feen und den Absinthlöffeln. Einen wunderschönen Tag!