Wie erkennt man einen seriösen Verlag? – Teil 2: Websites

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Letzte Woche ging es darum, wie sich seriöse Verlage und Pseudo-Verlage prinzipiell in ihrem Geschäftsmodell unterscheiden. Zur Auffrischung: Verlage finanzieren Buchprojekte vor, die ihre Herstellungskosten durch entsprechend hohe Buchverkäufe wieder einholen können. Zuschussunternehmen lassen sich vom Autor bezahlen und zielen nicht primär auf einen kommerziellen Absatz der Bücher ab.
Wenn ihr nun auf eine Verlags/“Verlags“-Website kommt, haben diese grundverschiedenen Geschäftsmodelle folgenden Effekt: Die Websites sprechen unterschiedliche Zielgruppen an. Seriöse Verlage richten sich primär an Leser, Zuschussunternehmen an Autoren.
Also, nehmen wir doch mal die Webseits ganz genau unter die Lupe.Weiterlesen »

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Antagonisten – über Schurken, Bösewichte und die Weltherrscher von Morgen

Voldemort_3435101bMeine Damen und Herren, ich möchte heute gerne mit Ihnen über Antagonisten sprechen. Über Gegenspieler, Bösewichte, Schurken, diejenigen, die dem Protagonisten das Leben schwer machen. Die Saurons, die Voldemorts, die Randall Flaggs, die…
Moment.
Nein, pardon. Ich muss sagen, von Saurons und Randall Flaggs habe ich die Nase voll. Warum? Weil diese Superschurken einfach nur böse sind. Mit wenig bis gar keinem Grund. Randall Flagg wird in diversen Stephen King-Büchern sogar explizit als teuflische Figur dargestellt, und das finde ich… irgendwie echt langweilig.Weiterlesen »

Bekannte Namen für eigene Figuren?

Den perfekten Namen für Figuren zu finden ist eine Wissenschaft für sich, mit der sich auf kurz oder lang jeder Autor beschäftigen muss (es sei denn, man hat das Glück, dass einem jedes Mal ein guter Name zufliegt). Ich möchte allerdings heute über einen speziellen Fall sprechen: Man hat endlich den perfekten Namen für diese Figur gefunden. Oder vielleicht ist er einem tatsächlich zugeflogen – aber dann stellt man fest: Eine andere bekannte fiktionale Figur heißt schon so! (dramatische Musik! Autorendilemma!)

Wohlgemerkt, es geht hier nicht um offensichtliche Eigenkreationen wie Voldemort, Daenerys, Darth Vader oder Elphaba, sondern um mehr oder minder allgemein bekannte oder zumindest mythologische Namen, die aufgrund der Popularität ihres Franchises nun sehr leicht mit bestimmten Figuren assoziiert werden – also Hermines, Bellas, Leias, Katnisses, vielleicht auch Lukes oder Minervas, Remus..se? Remi? oder Lilliths.

Im Tintenzirkel gibt es eine angeregte Diskussion darüber. Viele Autoren dort sagen: Wenn der Name zu bekannt ist, sollte man die Finger davon lassen, weil er gleich bestimmte Assoziationen weckt. Ich sage: Kommt auf die Figur und den Schreibstil an. Es gibt nur eine begrenzte Anzahl an Namen, und mache Figuren suchen sich ihren eigenen aus.

Daher die Frage – sollte man dieses Wagnis eingehen und seiner Figur „bekannte“ oder „verbrauchte“ Namen geben?Weiterlesen »

Deutscher Phantastikpreis 2016

Es ist wieder so weit: Seit gestern läuft die Vorrunde für den Deutschen Phantastikpreis 2016. Ihr habt die Möglichkeit, Romane, Kurzgeschichten, Anthologien etc. vorzuschlagen, die 2015 erschienen sind und euch vom Hocker gehauen haben.

Werbung machen ist doof, aber so richtig drum herum kommt man auch nicht.

Also, behutsamer Vorschlag für die Kurzgeschichtenkategorie wäre mein kleiner Noir-Krimi  „Blutgold“, der letztes Jahr in der „Fantasy Noir“-Anthologie im Art Skript Phantastik Verlag erschienen ist. Falls euch die Geschichte begeistern konnte, würde meine Protagonistin Moira sich bestimmt über die eine oder andere Stimme freuen (heimlich. Im Redaktionskeller). Ich mich natürlich auch (weniger heimlich).

Entsprechender Vorschlag für die Kurgeschichtensammlung wäre dann freilich ebenjene Anthologie.

Zur Abstimmung geht’s *hier entlang*. Die Nominierungsrunde läuft noch bis zum 12. Juni.

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