Buchempfehlung: Wintersong von S. Jae Jones

Eigentlich ist Vanessa Glau vom Papierstudio an allem schuld, sie hat das Buch nämlich vor einiger Zeit besprochen, und nach ihrem Text konnte ich einfach nicht anders, als dieses Buch zu lesen. Eine Geschichte, die sich wie das Liebeskind aus Christina Rossettis „Goblin Market“ und dem David Bowie-lastigen Klassiker Labyrinth anhört? Denn genau das hat S. Jae Jones mit ihrem Debüt-Roman Wintersong erschaffen. Immer her damit! Gleich vorab: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, bisher ist es auch noch nicht auf Deutsch erschienen.

WINTERSONGWorum geht’s?

Elisabeth ist die älteste Tochter ihrer Familie. Die jüngere Schwester Katharina ist eine lebenslustige Schönheit, Brüderchen Josef ein Wunderkind an der Violine. Elisabeth, oder Lisel, wie sie liebevoll genannt wird, bleibt dabei oft auf der Strecke. Als Katharina von dem Koboldkönig entführt wird, muss Elisabeth ihren Weg in die Unterwelt finden, um ihre Schwester zu retten. Für die Freiheit ihrer Schwester bezahlt sie allerdings mit ihrem eigenen Leben. Sie bleibt selbst in der Unterwelt zurück, wo sie es mit den merkwürdigen Zauberkünsten der Kobolde, dem Koboldkönig, vor allem aber mit sich selbst zu tun bekommt.

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Buchempfehlungen: „Do You Feel What I Feel“ und Johannes Cabal

Eigentlich wollte ich vor Halloween und pünktlich zum ersten Advent neue Buchempfehlungen posten. Da ich beides verpennt habe, gibt es die Empfehlungen heute im Doppelpack.

Fangen wir mit dem Winterlich-Herzigen an.

Do You Feel What I Feel

Was ist das? “Do You Feel What I Feel” ist eine Kurzgeschichtenanthologie aus dem YlvaVerlag. Gleich vorab: Der Ylva-Verlag spezialisiert sich auf Literatur von und für Frauen, häufig auch auf lesbische Figuren. Und die Sammlung ist auf Englisch.

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Worum geht’s? Die Anthologie enthält 12 weihnachtliche (mehr oder minder – „Holiday“ lässt ja Spielraum, es kommen auch nicht-christliche Feiertage vor), lesbische Liebesgeschichten. Was? Isa, die sonst immer gegen zu viel Romantik wettert, empfiehlt eine Schnulzensammlung? Heuchlerin! *hust*

Warum die Empfehlung: Weil gestern der 1. Advent war und man sich mit dieser Anthologie nett auf die Feiertage einstimmen kann (v.a. wenn man, wie ich im Moment, Probleme hat, auch nur ansatzweise vorweihnachtliche Stimmung heraufzubeschwören). Und weil die Welt mehr Happy Ends für Frauenpaare braucht.Weiterlesen »

Buchempfehlung: Bartimäus

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In meinem Post über phantastische Lieblingswesen habe ich unter anderem über Dämonen gesprochen, und darüber, dass das Wort eigentlich alles und nichts bedeuten kann. Bartimäus, der Protagonist in Jonathan Strouds gleichnamiger Buchreihe, ist eigentlich ein Djinn, wird aber von seinen Beschwörern immer mal wieder „Dämon“ genannt. Er hasst es. Und kommentiert in seinen Fußnoten schamlos die Dummheit von uns Menschlein. Allein diese Fußnoten sind eine Empfehlung wert.Weiterlesen »

Buchempfehlung: Das Silmarillion

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Heute geht es um J.R.R. Tolkiens Opus Magnum. Sein Lebenswerk. Das Buch, an dessen Geschichten er sein Leben lang gearbeitet hat und das er vor seinem Tod nicht beendet hat. Ich glaube, es war sein Sohn Christopher, der die Mutmaßung ausgesprochen hat, dass sein Vater das Silmarillion gar nicht beenden wollte.

Kleine Anekdote vorab: Ich habe das Silmarillion vor dem Herrn der Ringe (HdR) gelesen. Das war super. Denn so konnte ich mit vielen Anspielungen in HdR viel mehr anfangen. Gleichzeitig dachte ich nach der Lektüre beider Bücher aber auch: Meine Güte. Die Elben sind verrentnert. Denn auch wenn es im Herrn der Ringe so aussah, aber Tolkiens Elben sind gar nicht so edelmütig, weise und sanft (oooh nein!). Zumindest waren sie es nicht immer.

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